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09.11.2017 | Stephanie Kunert

Umstellung auf zentrale Mauterhebung – OBU-Display ändert sich

Die technischen Vorbereitungen zur Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen sind in vollem Gange. Ab sofort werden die ersten On-Board Units (OBUs) auf die zentrale Mauterhebung umgestellt. Dadurch ändert sich die Anzeige auf dem OBU-Display. Fünf Fakten zur neuen zentralen Mauterhebung.

1) Automatische Mauterhebung wird zentral

Der Bund hat Toll Collect beauftragt, die Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen technisch vorzubereiten. Starttermin ist der 1. Juli 2018. Damit vergrößert sich das mautpflichtige Streckennetz von heute 15.000 auf rund 52.000 Kilometer. Die Anzahl der Tarifabschnitte erhöht sich von 9.000 auf 140.000.

Ab Juli 2018 gibt es die Maut auf allen Bundesstraßen. Die Umstellung auf die zentrale Mauterhebung gehört dazu.

Aus diesem Grund entwickelt Toll Collect das Mautsystem technisch weiter. Das betrifft auch die automatische Mauterhebung durch die Fahrzeuggeräte. Die heute dezentrale Mauterhebung wird auf eine zentrale umgestellt. Kurz gesagt: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag, sondern sendet die Fahrdaten und die fahrzeugspezifischen Merkmale, also Achszahl und Schadstoffklasse des Lkw, zeitversetzt an das Rechenzentrum. Erst dort findet die eigentliche Mauterhebung und Tarifierung der zurückgelegten Streckenabschnitte statt. Auch in der zentralen Mauterhebung schaltet sich die OBU wie bisher automatisch beim Betätigen der Zündung ein. Der Fahrer ist dann verpflichtet, die eingegebenen Daten (also Achszahl, Schadstoffklasse und Gewicht) vor jeder Fahrt zu überprüfen und, wenn nötig, anzupassen.

2) OBU-Anzeige verändert sich

Sichtbar wird die Umstellung des Fahrzeuggerätes von der dezentralen auf die zentrale Mauterhebung durch eine geänderte Anzeige auf dem OBU-Display. Die OBU zeigt zukünftig während der Fahrt die Achszahl und das Gewicht (also kleiner oder größer/gleich 7,5 t) an. Außerdem ist zu sehen, ob der mautpflichtige Lkw in Deutschland (DE) unterwegs ist. Lkw mit eingebauter OBU, die den Service TOLL2GO nutzen und in Österreich unterwegs sind, wird auf dem Display das Mautgebiet „AT“ angezeigt. Der gefahrene Mautbetrag erscheint nicht mehr auf dem OBU-Display.

Die Umstellung auf die zentrale Mauterhebung läuft seit Ende Oktober 2017.

3) LED bleibt grün und akustisches Signal fällt weg

Die grüne LED an der OBU signalisiert dem Fahrer weiterhin die korrekte Mauterhebung. Springt die LED auf rot, muss der Fahrer zum nächsten Servicepartner fahren bzw. die benötigte Mautstrecke manuell buchen. Neu ist, dass das bisher übliche akustische Signal beim Durchfahren eines Streckenabschnitts entfällt.

4) Informationen zu den Fahrten im Kunden-Portal

Alle Informationen zu den Fahrten gibt es im Kunden-Portal.

Die gefahrenen Mautbeträge können alle registrierten Kunden im Kunden-Portal einsehen. Dort stehen in der Rubrik „Nicht abgerechnete Fahrten“ die Informationen zu den durchgeführten Fahrten nach spätestens 48 Stunden – in der Regel sogar früher.

Damit die Speditionen und Fuhrunternehmer die Mautbeträge den einzelnen Kunden besser zuordnen können, können vor Fahrtbeginn einzelne Kostenstellen in die OBU eingeben werden.

Wer bisher das Kunden-Portal noch nicht genutzt hat, findet hier den Weg zur Anmeldung .

5) Kein Werkstatt-Aufenthalt notwendig

Die Umstellung der  OBUs auf die zentrale Mauterhebung hat begonnen und wird im 2. Quartal 2018 abgeschlossen sein. Die Transportunternehmen und Fahrer müssen dafür nichts tun. Die eingebauten OBUs können auch für die zentrale Mauterhebung weiter verwendet werden. Es ist kein Werkstattbesuch nötig, es fallen keine Kosten und keine Standzeiten an.

Kommentare (27)

Matthias Hill
10.11.2017 18:48

Bitte mal ändern das man immer rausfliegt wenn man mal 1 o 2monate nicht in Deutschland gefahren ist. Ist echt nervig.Und mein Obu hat 8std gebraucht um sich wieder zu regestrien

Andreas Bärnthol
12.11.2017 09:25

Jedesmal bei fahrtantritt die Achsen und die Steuerklasse überprüfen ?? Was soll der schmarrn? Ändert sich ja täglich oder wie ?
Macht halt mal was gescheit ....

Daniel Kessler
31.12.2017 16:41

Schonmal drüber nachgedacht das es genug Fahrer gibt die täglich den Auflieger wechseln?
Hab fast jeden Tag einen anderen Auflieger oder Container-Chassis, fahre auch fast täglich mehrere dutzend km mit der Sattelzugmaschine Solo rum, also die Überprüfung MACHT Sinn

Claudia Andreß
23.02.2018 16:34

Hallo toll-collect team
vielleicht habe ich es überlesen aber ich würde gerne wissen ob ich die Achszahl noch um stellen kann wenn ich solo fahre oder einen anderen Auflieger dabei habe oder kosten jetzt alle Achsen das Gleiche? Wenn ja gibt es eine Anleitung dafür? Ich wäre dankbar für eine Auskunft

Stephanie Kunert
26.02.2018 10:27

Hallo Frau Andreß,
die Achszahl kann nach wie vor umgestellt werden. Wie das geht, steht in der OBU-Bedienungsanleitung: https://www.toll-collect.de/de/toll_collect/service/download_center_1/downloadcenter.html
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Uwe Hackbarth
28.02.2018 10:56

Hallo Frau Kunert,
warum gibt es denn im Downloadcenter immer noch die alten OBU-Bedienungsanleitungen, wo noch der Betrag abgelesen werden konnte.
Wenn schon so eine Änderung getätigt wurde, hätte doch schon längst einen neu Anleitung angeboten werden können.

Stephanie Kunert
28.02.2018 11:04

Hallo Herr Hackbarth,

die Bedienungsanleitungen für die OBU sind auf dem aktuellen Stand. Derzeit sind noch nicht alle Fahrzeuggeräte auf die zentrale Mauterhebung umgestellt. Daher bietet die Bedienungsanleitung Informationen für die OBU mit dezentraler Mauterhebung und für die OBUs in der zentralen Mauterhebung (ab Seite 28).

Viele Grüße
Stephanie Kunert

Thomas Kraus
15.12.2017 16:01

So steht es im Schreiben.

Wichtig: Das in Deutschland bisher übliche akustische Signal beim Durchfahren eines Streckenabschnitts sowie die Anzeige des Mautbetrages entfallen.

Hmmm, das das Signal weg fällt ist ja ok aber daß der Mautbetrag nicht mehr ersichtlich ist und es somit für die Unternehmer, noch umständlicher werden wird den einzelnen Kunden jeweils die richtige Maut zu zu ordnen finde ich mehr als fragwürdig.

Meine Frage lautet also, warum ist die Anzeige des Betrages für die jeweiligen Abschnitte nicht mehr möglich ?
Besonders bei vielen Einzelfahrten und unterschiedlichen Kunden täglich, ein völliger Irrsinn das ganze erst 48 Std. später dem Kunden zu zu ordnen.
Warum macht man so etwas ???

A: weil es dadurch den Unternehmen, besonders den "Kleinen" noch mehr erschwert werden soll die Maut korrekt weiter zu geben ?

B: um leichter "Mauscheleien" des Bundes und der zuständigen Behörden zulassen zu können?

C: um das ganze im Sinne des Bundes noch undurchsichtiger werden zu lassen, um Erhöhungen schneller und heimlicher durch zu setzen?

D: weil die Software mangelhaft ist und wiedermal eine, trotz Jahrelangem Wissens,
elender Schnellschuß abgeliefert wurde??

Fragen über Fragen, die sich einem "Kleinen" Transportunternehmer wie mir stellen.
Auch Frage ich mich wie viele kleine Mittelständische Transportunternehmer sich die selben Fragen stellen und wieso in Deutschland so wenig Solidarität untereinander herrscht .
Liebe Chef´s stellt Euch doch bitte mal die Frage , warum wir in Deutschland immer wieder mit Neuen Vorschriften und Verordnungen gegängelt werden.
Weil, Wir einfach in den Chefetagen zu blöd sind, um einmal nur ein einziges Mal gemeinsam an einem Strang zu ziehen um Änderungen gesetzlicher oder wirtschaftlicher Natur herbei zu führen und genau darum machen alle mit unserem Berufszweig was sie wollen, ob Staat, Behörden oder Großkunden.

In diesem Sinn trotz alle dem, Allen ein frohes Weihnachtsfest und Guten Rutsch

Gerrud Schmitz
15.01.2018 10:37

Ich kann mich den Ausführungen von Herrn Kraus nur voll und ganz anschließen.
Hier wird mal wieder die ganze Arbeit abgewälzt auf die Unternehmen. Anstatt enfacher, wird es einem immer schwerer gemacht. Für uns als kleines Unternehmen bedeutet dies einen erheblichen Mehraufwand - nicht nur für mich als Bürokraft sondern auch für unsere Fahrer. Wir haben ebenfalls mehrere Kundentouren pro Tag und ich weiß noch nicht, wie wir das hier bei uns bewerkstelligen sollen.
Meiner Meinung nach müßte es doch für die Software-Entwickler möglich sein, die Geräte so zu programmieren, dass man auch weiterhin den erhobenen Mautbetrag ablesen kann.
Ich hätte gerne von einem Verantwortlichen eine Erklärung bzw. Anleitung, wie ich das hier im Büro handhaben soll, damit ich unseren Kunden die korrekte Maut weiterberechnen kann.

Stephanie Kunert
15.01.2018 11:20

Sehr geehrte Frau Schmitz,
nach der Erweiterung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ab dem 1. Juli 2018 werden insgesamt 52.000 Kilometer Straßen in Deutschland mautpflichtig. Die Abschnitte, die für die Mautberechnung notwendig sind, erhöhen sich von 9.000 auf 140.000. Damit möchte ich Ihnen verdeutlichen, dass eine erheblich größere Menge an Daten verarbeitet werden muss. Außerdem gibt es an dieser großen Anzahl Mautabschnitten viele Änderungen wie Baustellen oder Sperrungen. Die OBUs können nicht so häufig aktualisiert werden, wie es nötig wäre. Daher haben wir die Berechnung der Maut in ein zentrales Rechenzentrum verlegt.
Diese Veränderung im automatischen Mautsystem wird Standard werden und nicht mehr rückgängig gemacht.
Sie fragen nach Tipps, diese Änderung zu handhaben. Zum einen können die Fahrer für die unterschiedlichen Kunden und Touren Kostenstellen in der OBU vergeben. Diese können Sie um Büro dann auf der Mautaufstellung sehen und dem einzelnen Kunden zuordnen. Außerdem können Sie bereits nach wenigen Stunden - spätestens nach 48 Stunden - im Kunden-Portal unter der Rubrik "Nicht abgerechnete Fahrten" die mautpflichtigen Strecken einsehen.
Sollte es gar nicht anders gehen, können Sie im Vorhinein oder Ihre Fahrer vor Ort die gefahrene Mautstrecke im manuellen Verfahren nachstellen. Dafür müssten Sie sich in der Online-Einbuchung anmelden. In einigen Wochen wird es auch eine entsprechende App dafür geben. Wichtig ist nur, dass Sie die Buchung nicht abschließen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei den Kollegen vom Customer Service: 0800 222 26 28
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Gerrud Schmitz
15.01.2018 13:01

Sehr geehrte Frau Kunert,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, die aber leider für mich/uns nicht zufriedenstellend ist. All das, was Sie dort vorgeschlagen haben ist für uns als kleines Unternehmen mit erheblichem Mehraufwand verbunden.
Die Argumente, die Sie anführen wie u.a. Änderungen durch Baustellen und Sperrungen hat es bisher auch gegeben. Gut, es wird von einer dezentralen Verarbeitung auf eine zentrale Verarbeitung der Daten umgestellt. Aber warum läßt sich das im heutigen Zeitalter der digitalen Technik nicht so einrichten, dass es trotzdem möglich ist, die Mautgebühren an der OBU weiterhin anzuzeigen.
Ihr Vorschlag, dass unsere Fahrer die Strecken im manuellen Verfahren nachstellen sollen... Sorry, aber die Jungs haben schon genug zu tun und nicht die Zeit sich auch noch darum zu kümmern und ich habe auch nicht die Zeit, mich noch zusätzlich damit zu beschäftigen. Alles in allem für uns als kleiner Spediteur sehr sehr ärgerlich.
Naja, egal was ich auch schreibe oder an Argumenten anführe, es wird sich ja doch nichts ändern und wir müssen leider sehen, wie wir damit klar kommen.

Uwe Hackbarth
28.02.2018 11:06

Ich kann mich auch nur den Ausführungen von Herrn Kraus anschließen.
Herr Kraus hat wohl sehr treffend die ganze Änderung beschrieben, wobei mir der Punkt B der zutreffendste ist.
Hier sollen wohl die Unternehmen mal wieder zu erheblicher Mehrarbeit gezwungen werden, um die Kosten noch undurchsichtiger zu machen, damit jede weitere Änderung nicht erkannt werden kann.

Christian Schulze
21.12.2017 20:19

ich habe heute den ganzen tag "systempflege" im display stehen und find nicht so richtig was das bedeuten soll. ich hab nicht mal ahnung ob meine maut erhoben wurde weil keine led geht noch sound

Stephanie Kunert
04.01.2018 13:07

Hallo Herr Schulze,
bitte wenden Sie sich mit technischen Fragen an Ihren Servicepartner oder an unsere Kundenhotline: 0800 222 26 28.
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Nikolas Schneeweis
21.12.2017 20:28

Für uns ist es besser wenn der Maut Betrag sofort am obu angezeigt wird. Da wir jeden Tag einen lieferschein ausfüllen müssen mit Maut Angabe. Und das Büro ist nicht jeden Tag besetzt. Da der Chef selber mit fährt.

Stephanie Kunert
04.01.2018 13:05

Hallo Herr Schneeweis,
das mautpflichtige Streckennetz vergrößert sich ab dem 1. Juli 2018 von heute 15.000 auf 52.000 Kilometer. Auf diesem viel größeren Netz ändert sich vieles schneller und öfter als bisher z.B. aufgrund von Baustellen, Umleitungen oder Durchfahrverboten. Die permanent notwendige Aktualisierung der Kartenbasis verlangt ein Höchstmaß an Qualitätssicherung, Flexibilität und Anpassungsgeschwindigkeit Dies ist mit dem bisherigen Verfahren und seinen Vorlaufzeiten beim Rollout neuer Streckendaten auf über 1 Million OBUs nicht zu bewerkstelligen. Um schnell auf die Veränderungen auf den Bundesstraßen reagieren zu können, wird die Mauterhebung daher umgestellt. Die Maut wird zukünftig zentral im Rechenzentrum erhoben, nicht mehr auf der OBU selbst. Daher wird der Betrag nicht mehr angezeigt.
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Benji Tilsch
16.01.2018 12:00

Hallo Frau Kunert, oder soll ich Frau Roboter schreiben?
Wenn Sie immer wieder die gleichen Argumente aufführen werde diese dadurch auch nicht besser!
Fakt ist, es wird für die kleinen Unternehmer einen erheblichen Mehraufwand geben und die anfallende Maut kann nur mit "noch mehr Aufwand" korrekt an den Kunden weitereberechnet werden.

Ansonsten stimme ich Herrn Thomas Kraus zu!
Vor allem der Punkt B ist für mich eines der Hauptargumente, wobei die anderen 3 Punkte auch zutreffen sind!

Stephanie Kunert
17.01.2018 10:45

Hallo Herr Tilsch,
ein Roboter bin ich sicherlich nicht. Dennoch gebe ich ähnliche Antworten auf ähnliche Fragen.
Dass die Lkw-Maut am 1. Juli 2018 auf alle Bundesstraßen ausgeweitet wird, ist ein Fakt. Dass Toll Collect alle OBUs bereits jetzt auf die zentrale Mauterhebung umstellt auch. Daher wird sich die OBU-Anzeige früher oder später auf allen Fahrzeuggeräten ändern und der Mautbetrag wird nicht mehr zu sehen sein.
Toll Collect beantwortet daher gerne alle Fragen der Kunden dazu, erklärt ihnen die Umstellung und gibt Tipps, für den Umgang damit - egal ob auf dem Blog, auf Facebook oder an der Kundenhotline.
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Roger Blumöhr
30.12.2017 11:12

Toll
Man sollte vorher mal das Volk informieren ,bevor man einfach was umstellt.
Bei den Strafen werden viele Fahrer nervös und versuchen selbst oder bemühen die Werkstätten.

Jens-Peter Thiel
02.01.2018 11:48

Handy am Ohr ist verboten, aber ständig auf grüne Led am Obu achten. Ein Lacher.
Ein blick zum Obu ca. 1-2 sek blindflug. Nur theoretiker. Macht weiter so

Fred Pammler
12.01.2018 08:10

Hallo ihr guten Ingeneure von Toll Collect.
Ihr habt euch da ja was feines ausgedacht,um am Ende vieleicht noch jede Betriebseinfahrt mit Maut belegen zu können.
Leider glaube ich,das von Ihnen noch keiner einen Gedanken daran verwendet hat,daß das neue Modell auch für den Unternehmer in der täglichen Praxis noch taugt.
Wenn z.Bsp.nach Aussage von Toll Collect die Maut auf Bundesstrassen aufgrund von Baustellen dann laufend aktualisiert werden muss braucht jedes Unternehmen noch einen Mautbeauftragten,um das Wirrwarr auszufitzen und auf die einzelnen Kunden zuzuordnen.
Bisher konnte der Fahrer ,wenn es gebraucht wurde, den Mautbetrag dem jeweiligen Kunden zuordnen,der dann so zur Abrechnung kam.
Böswillige Spielereien mit der Maut ähnlich den Kraftstoffpreisen möchte ich noch gar nicht unterstellen.

Stephanie Kunert
15.01.2018 11:44

Sehr geehrter Herr Pammler,
die Fahrer können für die unterschiedlichen Kunden und Touren Kostenstellen in der OBU vergeben. Diese können Sie um Büro dann auf der Mautaufstellung sehen und dem einzelnen Kunden zuordnen. Außerdem können Sie bereits nach wenigen Stunden - spätestens nach 48 Stunden - im Kunden-Portal unter der Rubrik "Nicht abgerechnete Fahrten" die mautpflichtigen Strecken einsehen.
Sollte es gar nicht anders gehen und müssen Ihre Fahrer definitiv den Mautbetrag dem Kunden bei Ablieferung vorlegen, können Sie im Vorhinein oder Ihre Fahrer vor Ort die gefahrene Mautstrecke im manuellen Verfahren nachstellen. Dafür müssten Sie sich in der Online-Einbuchung anmelden. In einigen Wochen wird es auch eine App dafür geben. Ganz wichtig ist nur, dass Sie die Buchung nicht abschließen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei den Kollegen vom Customer Service: 0800 222 26 28
Viele Grüße
Stephanie Kunert

Rudi Schuck
24.01.2018 16:37

Es wird sehr, sehr vielen Spediteuren und Transporteuren so gehen, die die Maut ohne große Umstände immer sofort benötigen um sie auf dem Lieferschein für den Auftraggeber/Kunden zu notieren um sie später zur Abrechnung zu bringen.

Das wäre ein riesiger Umstand und ein nicht realisierbarer Mehraufwand, alles einzeln extra rauszusuchen.... Unmöglich !!!

Liebe Toll-Collecter, das kann so nicht Ihr Ernst sein!
Ein RIESENGROSSER WITZ ist das, wenn das so bleiben sollte !

Es muß bitte allerschnellstens eine Lösung her um die gefahrerne Maut wieder sofort auf dem Mautgerät ablesen zu können, so wie es vorher auch war.

Also bitte werte Herren Toll-Collect, ändern Sie das schnellstens, damit dies wieder funktionieren kann !

Ende der Durchsage.

Stephanie Kunert
25.01.2018 11:07

Sehr geehrter Herr Schuck,

die Weiterentwicklungen werden nicht rückgängig gemacht werden. Derzeit werden alle Fahrzeuggeräte auf die zentrale Mauterhebung umgestellt. Noch im ersten Halbjahr 2018 ist der Vorgang für alle OBUs abgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephanie Kunert

Jürgen Junge
25.01.2018 21:12

Guten Abend .
Wie gut das Sie nicht mit den ganzen Gerätennarbeiten müssen.
Wenn Sie Ihre Änderungen nur einmal zur Debatte bringen würden bevor Sie solch eine Umstellung hervorbringen wären bestimmt viele Vorschläge eingegangen.
Kassieren ist einfach . MIT DEM SCHWACHSINN ZU ARBEITEN LEIDER NICHT .

Michael Uhlemann
29.01.2018 11:01

Kam dazu eine schriftliche Benachrichtigung (Post/Rechnung) ?
Viel wichtiger als die Display Umstellung wäre mal ein "normales" Bezahlen. Dieses Guthabenkonto ist ja der größte und einmalige Quatsch. Auch das geschätzte Aufladen des Guthabens. Wir bekommen alls 14 Tage eine Rechnung zwischen 1-50 € ... da wird viel Geld verbrannt und Kundenunfreundlich ist es auch. Auch das ganze händling mit Mautabrechnung ... naja wir Unternehmer in Berlin (Dienstleistungen, ständiger wechsel mit Maut/ohne Maut, Achsen etc., dutzende Kunden am Tag) haben es von Anfang an aufgegeben die Maut korrekt jedem Kunden/Produkt zu berechnen, da wir auch nicht die IT Fritzen mit absurden Stundensätzen reicher machen wollen. Also haben wir mal eine große Toll Collect Überweisung gemacht und 1-2 Jahre Ruhe und die Preise um einen ordentlichen % Satz angehoben mit welchen wir immer Plus machen. Da es alle Wettbewerber so gemacht haben, geht das so durch und der Endkunde zahlt das alles. Gelegentlich kann/muss man das mal einen Endkunden erklären, aber das gehört dazu. Es hat zur Folge, das künftige Preisanhebungen immer etwas größer ausfallen, da man nie weiß, welche Mehrarbeit (bei Maut z.B. Umwege über Landstraße) man zukünftig für Auflagen aller Art zusätzlich einplanen kann. Aufgrund der angespannten Arbeiterknappheit und den damit verbundenen drastischen Lohnsteigerungen fällt die Maut gar nicht mehr so ins Gewicht.

rainer rohmann
03.02.2018 13:13

man sollte mal versuchen den mehraufwand toll collect in rechnung zu stellen..........
egal ob fahrer aufwand oder unternehmer