Lkw fährt in den Sonnenaufgang
17.09.2020 | Stephanie Kunert

Nachhaltigkeit ist strategisches Unternehmensziel

Toll Collect baut derzeit ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement auf. Erste Schritte sind bereits umgesetzt.

Laut Definition des Dudens ist Nachhaltigkeit das Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann. Nach diesem Prinzip lebt Toll Collect Nachhaltigkeit.

Toll Collect setzt sich seit Gründung des Unternehmens für Klima- und Umweltschutz ein. Jetzt bezieht das Unternehmen auch die sozialen und ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit in sein Handeln mit ein. Das reicht von Maßnahmen im Personalmanagement über nachhaltige Beschaffung bis hin zur Kommunikation mit verschiedenen Stakeholdern.

Nachhaltigkeit wirkt auf die Geschäftstätigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für Toll Collect mehr als nur Risiken zu identifizieren, abzuschätzen und zu behandeln. Vielmehr ist Nachhaltigkeit ein Weg zu einer neuen Art des Unternehmensverständnisses und der Unternehmenswertschöpfung, bei der alle involvierten Personen und Institutionen profitieren sollen: Durch ein kooperatives und ein alle einschließendes Wachstum, durch eine stetige Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und durch verantwortungsvolles Wirtschaften entlang einer gesamten Wertschöpfungskette.

Zweck des aufzubauenden Nachhaltigkeitsmanagements ist es, Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf soziale, ökologische und ökonomische Aspekte ganzheitlich in Einklang zu bringen und stetig zu verbessern.

eine männliche Person guckt in die Kamera
Dr. Peter Junker

Nachhaltigkeitsbeauftragter benannt

Für Toll Collect ist es daher auch ein logischer Schritt den bisherigen Umweltschutzbeauftragten Dr. Peter Junker zum Nachhaltigkeitsbeauftragten zu ernennen. „Das ist eine große und wichtige Aufgabe, der wir uns als verantwortungsvolles Unternehmen stellen. Jetzt schaffen wir gemeinsam die Grundlagen für das Nachhaltigkeitsmanagement der kommenden Jahre“, sagt Junker.

Kompensation von Dienstreisen

Ein erstes Ergebnis liegt bereits vor: Seit dem 1. September kompensiert Toll Collect die klimawirksamen Emissionen, die Dienstreisen erzeugen. Jährlich fallen bei Toll Collect vor allem durch Flugreisen und den Kraftstoffverbrauch der Mess- und Dienstfahrzeuge über 500 Tonnen CO2 an.

Bei der Kompensation wird die Höhe der CO2-Emmissionen einer bestimmten Aktivität berechnet (z. B. Flugreise, Bahn- oder Autofahrt). Über den Kauf sogenannter Zertifikate werden die CO2-Emissionen ausgeglichen und das Geld in Klimaschutzprojekte investiert. Damit wird die zu kompensierende Emissionsmenge an anderer Stelle eingespart. Die Klimaschutzprojekte sind zusätzliche Maßnahmen, die es ohne die Kompensation nicht geben würde.

Wichtige Schritte stehen an

Die nächsten Schritte folgen: Wichtig ist zum einen, die Mitarbeitenden der Toll Collect GmbH an der Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements zu beteiligen. In die Analyse und Fortschreibung der für die Nachhaltigkeit wesentlichen Themen sollen externe Stakeholder stärker eingebunden werden. Außerdem definiert Toll Collect Meilensteinen auf dem Weg zur „Klimaneutralen Bundesverwaltung bis 2030“. (Teil des „Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050“). Toll Collect orientiert sich bei der Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und am internationalen Standard GRI der Global Reporting Initiative.

Und: Das Unternehmen wird Bezug nehmen auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und sie in sein Nachhaltigkeitsmanagement einbinden.

Transparenz im Prozess

In den kommenden Wochen und Monaten berichtet nicht nur die Blogredaktion regelmäßig über die Fortschritte im Aufbau des Nachhaltigkeitsmanagements. Auch auf der Website und den LinkedIn- und Xing-Kanälen sprechen wir darüber. Der nächste große Meilenstein ist die Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes im Oktober.

 

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