27.12.2019 | Stephanie Kunert

DocStop: Ausgezeichneter Dienst für Lkw-Fahrer

Die Zeit rund um den Jahreswechsel wird oft von vielen guten Wünschen begleitet. Ganz hoch im Kurs sind dabei die Wünsche für eine gute und stabile Gesundheit. Denn nicht ohne Grund heißt es, dass man Gesundheit meist erst zu schätzen weiß, wenn man sie nicht mehr hat.

Nun gilt das umso mehr für Lkw-Fahrer. Nicht nur, dass sie für ihren verantwortungsvollen Job immer bester Gesundheit sein müssen. Nein, der Berufsalltag bringt auch viele Hürden mit sich, die einer guten Gesundheit im Wege stehen – langes Sitzen, schweres Heben, unregelmäßige Mahlzeiten, lange Abwesenheiten von Familie und Freunden.

DocStop hilft bei der Gesundheitsversorgung

Aber die größte Herausforderung ist sicherlich, unter den Arbeitsbedingungen der Lkw-Fahrer eine gesundheitliche Grundversorgung zu sichern. Und genau dort greift der Verein DocStop ins Geschehen ein. Er wurde zur besseren medizinischen Unterwegsversorgung für alle Berufskraftfahrer auf den transeuropäischen Verkehrswegen gegründet.

Logo des Vereins DocStop.

Logo des Vereins DocStop.

Vorsitzender des Vereins ist Joachim Fehrenkötter. Er ist selbst Spediteur und kennt die Situation der Lkw-Fahrer genau. Er weiß, was ihnen hilft, wenn sie in eine gesundheitliche Notlage kommen.

Joachim Fehrenkötter, Vorsitzender Verein DocStop Joachim Fehrenkötter Vereinsvorsitzender

„Mit gebündelten, ehrenamtlichen Kräften erhält der Kraftfahrer die Möglichkeit an einer bezeichneten Stelle auf einem Autohof oder auf einem Speditionsgelände seinen LKW abzustellen. Von dort ist es ein kurzer Weg zu dem Arzt, der ihn dann auch umgehend behandelt. Somit kann der Fahrer, so es die Diagnose zulässt, gut medizinisch versorgt die Weiterfahrt antreten. Der sehr unkomplizierte und kostenlose Aufbau des Doc Stop Services nimmt dem Kraftfahrer die Scheu, diese Hilfestellung anzunehmen.“

Für seine ehrenamtliche Arbeit hat Joachim Fehrenkötter im November das Bundesverdienstkreuz bekommen. Wir haben auf der diesjährigen NUFAM mit ihm über den Verein und die aktuellen Vorhaben gesprochen.

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